Mohn - Magenta, magisch und lecker

Schlafmohn ist vielseitig, die Samen liefern feine Zutaten für die Küche. Doch der Anbau ist genehmigungspflichtig

  • Herkunft

    Herkunft

    Die ursprüngliche Heimat von Mohnpflanzen ist wahrscheinlich Vorderasien. Die Pflanzen gedeihen kräftig in der Witterung von Zentral- und Südeuropa. Bereits im Jungsteinzeitalter nutzten Menschen im Mittelmeerraum Schlafmohn zu Heilzwecken. Samen des Schlafmohns sollten den gesunden Schlaf von Kindern fördern. Dazu legten beispielsweise Bewohner Griechenlands Samenkörner unter Kopfkissen oder verarbeiteten die Körner in Brei und Lutschern. Bis in die heutige Zeit bauen Menschen in Asien den meisten Mohn an
  • Mohnmehl

    Mohnmehl

    Mohnmehl kann man für Mohnkuchen und -füllungen verwenden. Dazu wird die Mohnsaat dazu vermahlen.
    Bei Brötchen- und Brotteig gibt etwas Mohnmehl einen interessanten Geschmack. Oder ganz simpel - etwas Butter in der Pfanne zerlassen, Mohnmehl dazugeben und über gegartes Gemüse oder einen Hefekloss träufeln - lecker!

    Mohnmehl hat wenig Kohlenhydrate und viel Eiweiß. Selbstverständlich ist Mohnmehl glutenfrei und vegan
  • Mohnöl

    Mohnöl

    Mohnöl ist ein hochwertiges Öl. Besonders wertvoll machen das Mohnöl die einfachen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese verbessern die Fließgeschwindigkeit des Blutes und beugen so Ablagerungen in den Blutgefäßen vor. Mohnöl ist für die cholesterinbewusste Ernährung von großer Bedeutung. Sein Lecithin ist am Aufbau der Körperzellen und dem Fettstoffwechsel beteiligt. Etwa 35 Gramm decken den täglichen Bedarf an Vitamin E.
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Blütezeit

Ab Mai blühen die rosefarbenen Mohnfelder. Im August werden die Kapseln der Mohnpflanzen auf dem Pohlheimer Feld leise knistern, der Samen hat zu diesem Zeitpunkt seine typisch tiefgraue Farbe. Dann werden die Pflanzen mit einem Mähdrescher geerntet.

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Selten

Mit dem Schlafmohn neue Wege gehen. »Es ist eine Nische.« In ganz Deutschland wird die Pflanze nur auf rund 100 Hektar Fläche angebaut.